Vietnam ist annähernd gleich groß wie Deutschland, sowohl an Landfläche als auch an Bevölkerung. Jedoch von gänzlich anderer Topografie.
Vietnam ist ein langgestrecktes, am Meer liegendes Land, das sich durch tropische und subtropische Regionen erstreckt. Die Fruchtbarkeit der Böden ist gewaltig. Vor allem das
Mekongdelta ist die Reiskammer der Welt.

Dennoch gibt es je nach Region unterschiedliche Küchenstile. Vereinfacht gesagt ist die Küche des
Nordens Vietnams geprägt von
Gewürzen und
Gemüse. Es wird weniger Fleisch gegessen und die Speisen werden nicht scharf zubereitet. Der Gast bestimmt selbst am Tisch die Schärfe und die Gewürzrichtung durch die zahlreichen, frischen Beigaben zum Gericht.
Im
Süden dominiert die
Süsse und
Schärfe. Die Speisen werden oft mit
Kokosmilch gebunden und die üppig wachsenden
Tropenfrüchte finden intensive Verwendung in der Küche.

Da das gesamte Land am Meer liegt, finden sich
Fische und
Meeresfrüchte in großem Ausmaß und großer Vielfalt auf der Speisekarte. Es werden aber auch
Schwein,
Rind,
Geflügel und
Dschungeltiere gekonnt zubereitet. Typisch für den Esstisch in Vietnam ist die Beigabe von
frischen Kräutern, die zu den Speisen verzehrt werden.

Die
Restaurants Vietnams sind anders als die in Deutschland oder Österreich. Es gibt viel mehr Spezialisierungen und die Vietnamesen wechseln während einer Mahlzeit liebend gerne die Lokale. Alle vier oder mehr Gänge eines Essens werden daher nicht in bloss einem Restaurant eingenommen. So gibt es Gasthäuser, die am besten Suppe machen oder Küchen, die am besten Schweinefleisch zubereiten können, und so weiter.

Die
Hauptzutaten der
Vietnamischen Küche sind
: Fischsauce,
Reis und
Reisprodukte, wie
Reisblätter und alle
Reisnudelvarianten,
Limettenblätter,
Ingwer und
Galgant,
Tamarinde,
Zitronengras und
Bananenblätter.
Der Chefkoch
Giang Nguyen vom Wiener Spezialitätenrestaurant
Hanoi Express erklärt die
Küche Vietnams und kocht in weiteren Videos zwei typische Gerichte.
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